Eben waren alle Straßen noch weiß vom Schnee und nun steht das Osterfest schon vor der Tür.
Das führt uns auch vor Augen, wie sehr Straßen und Gehwege nach dem Winter wieder in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Mit Sicherheit auch ein Ergebnis, dass lieber teuer Löcher gestopft werden als gleich ordentliche Grundsanierungen vorzunehmen. Kommt dann noch ein Wasserrohrbruch wie auf der Kollaustraße dazu, Streiks im öffentlichen Dienst oder am Flughafen, jahrelange Reparaturen auf den Schnellbahnlinien, kann man fast froh sein, dass es viele Beschäftigte gibt, die ins Homeoffice ausweichen können.
Davon haben nur leider ältere Personen mit Arztterminen oder Beschäftigte, die vor Ort erscheinen müssen, wenig.
Und jetzt kommt die steile Lösungsthese: Olympische Spiele in Hamburg 2036, 2040 oder 2044!
Viele Hamburgerinnen und Hamburger haben Angst vor zu hohen Ausgaben, zu viel Touristen, jahrelangen Baustellen. Genau das Gegenteil ist der Fall. In Olympiastädten wie Paris, Barcelona oder München hat Olympia dazu beigetragen, dass die Städte sich zukunftssicher und modern aufgestellt haben. Genau das sollten wir auch im Blick haben: Wir modernisieren Hamburg und auch Eimsbüttel! Investitionen in Straßen oder Brücken, Sportstätten sowieso aber auch im Sinne der Klimaanpassung.
Viele gute Gründe, beim Referendum mit Ja zu stimmen, statt aktuelle Engpässe zu beklagen.
Ihr Rüdiger Kuhn, Fraktionsvorsitzender
