Die Große Moorweide ist aufgrund ihrer exponierten Lage in der City mit hervorragender Anbindung an den HVV ein begehrter Veranstaltungs- und Versammlungsort. Als Naturdenkmal und aufgrund seiner Historie steht die Moorweide jedoch unter besonderem Schutz. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden von diesem Ort rund 6.000 Hamburger Jüdinnen und Juden sowie Sinti und Roma in Vernichtungs- und Konzentrationslager deportiert. 

Die CDU-Fraktion-Eimsbüttel setzt im Umgang mit der Moorweide seit jeher auf Zurückhaltung sowie klare Grenzen und hat entschieden an einem Kriterienkatalog der Bezirkspolitik mitgewirkt. Der rot-grüne Senat hat die Zuständigkeit für die Grünfläche jedoch an die Wirtschaftsbehörde übertragen. Die versprochene Einbindung der Kommunalpolitik – bislang Fehlanzeige

Derweil genehmigte das Oberverwaltungsgericht dem Pro-Palästina-Camp „Bridges of Resistance“ ein einwöchiges Camp vom 8. bis 15. Mai 2026 auf der Großen Moorweide. Erinnerungen wurden wach an die Bilder aus dem Jahr 2024, als ein solches Camp vier Monate lang die Grünfläche belegte und nach der damaligen Einschätzung des Verfassungsschutzes auch von Linksextremen genutzt wurde. 

Grund genug für unsere Fraktion, den FDP-Aufschlag zum Schutz der Moorweide zu ergänzen und gemeinsam als Antrag in die Bezirksversammlung am 4. Juni einzubringen. Dort verwies die grün-rote Koalition auf die Rechtsgrundlage und beantragte die Vertagung in den Hauptausschuss am 18. Juni. Neue Erkenntnisse oder Argumente – Fehlanzeige! Der Antrag wurde abgelehnt.

Gemeinsam können
wir viel bewegen.

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